Vom 18. bis 22. Mai 2026 fand in Bydgoszcz und Umgebung die Präsenzphase des von den Studiengängen Germanistik und Angewandte Linguistik (Englisch-Deutsch) durchgeführten Blended Intensive Programms „Postmemory im Zeitalter der sozialen Medien” statt.
Die Teilnehmenden aus Bydgoszcz, Thessaloniki und Bayreuth nahmen an Vorträgen, Workshops und Diskussionen teil, die sich mit kulturellem Gedächtnis, Postmemory und lokalen Identitäten befassten. Zum Programm gehörten zudem Exkursionen, darunter ein Besuch im Exploseum in Bydgoszcz sowie eine Studienfahrt nach Gdańsk, die der Geschichte der Solidarność-Bewegung und den Spuren des multiethnischen Kulturerbes gewidmet war. Ein wichtiger Bestandteil der Kurzmobilität war die Arbeit in internationalen Gruppen an Projekten zu Postmemory und zum Einsatz künstlicher Intelligenz bei der Visualisierung interkultureller Begriffe. Das Programm förderte die Entwicklung interkultureller Kompetenzen, die kritische Reflexion über Geschichte sowie den internationalen Erfahrungsaustausch. Den Abschluss der physischen Mobilität bildete ein Ausflug nach Ostromecko, der die Beschäftigung mit dem lokalen Kulturerbe mit integrativen Aktivitäten verband.
Koordinator des Projekts war Universitäts-Professor habilitierter Doktor Krzysztof Okoński.
Nähere Informationen sowie ein Videobericht sind auf der Internetseite des Projekts verfügbar: germanistyka-multimedia.ukw.edu.pl Das Videomaterial auf der Internetseite des Projekts ist nicht barrierefrei, weil keine Audiodeskription des Films und keine Transkription der eingeblendeten Texte vorhanden sind.